Page 106 - 20201111_MW_R39_Katalog_Teil_1_Layout_2020_Druck
P. 106

580








        580  Kaiser-Borax                      (1+)  Ulm a. Donau, um 1900           (2.500,-)  Limit Euro:  1.000,-
             47 x 31 cm, gewölbt, schabloniert und lithographiert, die Schutzmarke stellt die
             Griechische Göttin der Gesundheit dar, die „Hygieia“. Ein erst vor kurzem gefundenes
             Schild, mir sind jetzt drei Exemplare bekannt, wobei dieses hier am besten erhalten ist.
        581  Flammer‘s Seifenpulver            (1-2)  Heilbronn, um 1905             (2.500,-)  Limit Euro:  1.000,-
             33 x 33 cm, gewölbt, Emaillierwerk Bergmann, Gaggenau, zuckergussartig emailliert
             und lithographiert, perfekt in Glanz und Farbe, was bei diesem Motiv so gut wie nie
             vorkommt, meist ist der zarte Schwarzdruck verblichen oder auch über die Jahre
             weggeputzt worden. In diesem Zustand hier eine feine Rarität. Auf der Rückseite
             befindet sich noch ein Rest eines Herstelleretiketts.
        582  Kathreiners Malzkaffee            (1)   München, um 1911                  (500,-)  Limit Euro:  180,-
             30 x 40 cm, gewölbt, dick schabloniert und lithographiert, auf der Rückseite
             einemailliert: „H. F. 11“, sehr selten in diesem schönen Zustand und mit dem
             kräftigen Rot der Medaillen, daher auch trotz kleinen Verletzungen und minimalen
             Oberflächenkratzern Zustand 1.
        583  Selters-Sprudel Augusta Victoria  (1-2)  Selters a/Lahn, Post Löhnberg, 20er   (400,-)  Limit Euro:  120,-
                                                     Jahre
             39 x 30 cm, gewölbt, Boos u. Hahn, Ortenberg/Baden, schabloniert, sehr selten.
        584  Hochdorfer Seifenflocken          (0)   Hochdorf (CH), um 1925            (180,-)  Limit Euro:  1,-
             20 x 30 cm, gewölbt, Pyro-Email, Boos u. Hahn, Ortenberg/Baden.
        585  Sunlight-Seife                    (R/2-3) Mannheim, um 1895             (1.500,-)  Limit Euro:  500,-
             50 x 25 cm, gewölbt, Emaillierwerk Theodor Bergmann, Gaggenau, dick, teils
             zuckergussartig emailliert, Gelb handkoloriert. Rechts neben der Sonne ist das Schild
             restauriert, vermutlich weniger als man vermutet, möglicherweise sind auch nur die
             Farben „erneuert“, da die Restaurierung im gelben Bogen und der schwarzen Linie
             unter dem Bogen endet. Ein sehr seltenes Schild aus dem vorletzten Jahrhundert.
        586  Flammer‘s Seife                   (2)   Heilbronn, um 1910                (350,-)  Limit Euro:  120,-
             50 x 25 cm, gewölbt, Emaillierwerke Heinr. Peters, Elberfeld, dick schabloniert, einige
             Oberflächenkratzer, daher nur Zustand 2. Stammt auch aus dem tollen ehemaligen
             „Tante-Emma-Laden“ in der Nähe von Nürnberg.



     104
   101   102   103   104   105   106   107   108   109   110   111